Sammlung Daimler
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Minimalism and After

 

Februar 2002
Neuerwerbungen

Douwe Jan Bakker
Greg Bogin
Andre Cadere
Martin Gerwers
Gerold Miller
Jan van der Ploeg
Eckhard Schene

   
 

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John Nixon
   
   
   


John Nixon
*1949 in Sydney, AUS

Berlin Project Room EPW:O

Der Berlin Project Room EPW:O entstand während eines dreitägigen Aufenthalts von John Nixon in Berlin. Der Künstler verglich das Entstehen dieses Raumes mit einer Konzertaufführung, in die er die konzeptuellen und ideellen Aspekte seiner methodologischen Praxis einfließen läßt.

Für Nixon ist die "Radikale Moderne (historische Avantgarde) ein unbeendbares Projekt, das das Verlangen nach Experiment und die Geschichte dieses Experiments darstellt. Mein Interesse ist nicht so sehr eine Rückkehr zur Geschichte als eine Entwicklung dieser Geschichte. Ich sehe meine Arbeit als eine Fortführung des Projekts der radikalen Moderne."

Experimental Painting Workshop (EPW:O) bezeichnet sein 1968 begonnenes Projekt zur Befragung der nichtgegenständlichen Malerei. Wesentliche Bezugspunkte Nixons sind Malewitschs "Schwarzes Quadrat", das die Idee der Selbstbezüglichkeit und Absolutheit der Malerei prägte und Duchamp, dessen "Readymades" alltägliche Objekte in den Kunstkontext überführten. Nixon schöpft die Möglichkeiten von Monochromie und Readymade aus, entwickelt sie innerhalb seines Oeuvres im Dialog mit anderen Protagonisten der Moderne, wie etwa EL Lissitzky, Piero Manzoni sowie den Minimalisten weiter. Dabei legt er die Beschäftigung mit ihnen ähnlich einer Versuchsreihe in einem empirischen Forschungsprojekt an.

Der als Labor inszenierte Berlin Project Room legt Nixons Methoden zur Analyse der abstrakten Kunst der Moderne offen und gibt über den aktuelle Stand seiner Fortführung des 'Projekts der Moderne' Auskunft.

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Veranstaltungstermine Künstlergespräche und Lesungen

Führungen jeweils Mittwoch, 18 Uhr; Gruppen nach telefonischer Vereinbarung